2. Bewegung, Selbstwirksamkeit und Natur
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Naturnahe Spiel- und Pausenplätze wirken sich positiv auf das Wohlbefinden sowie auf die physische und psychische Gesundheit der Kinder aus. Eine abwechslungsreiche Raumgestaltung bietet vielfältige Möglichkeiten, das ausgeprägte Bewegungs-, Spiel- und Austauschbedürfnis der Kinder zu stillen. Sie können dort auch Pflanzen oder Tiere genauer beobachten, sich ungestört in ein spannendes Buch vertiefen oder in der Klasse, in Gruppenarbeiten und für sich allein lernen.
Ein naturnaher Spiel- und Pausenplatz fördert das Wohlbefinden und die physische und psychische Gesundheit der Kinder.
- Seine unterschiedlichen Spiel- und Bewegungsangebote laden zum Freispiel ein, bei dem die Kinder ihre emotionalen, sozialen und kognitiven Fähigkeiten herausfordern und vielfältigen Bewegungsbedürfnisse ausleben können.
- Die Rahmenbedingungen für das freie Spielen und die Sicherheit werden durch die Lehr- und Betreuungspersonen gewährleistet.
- Der naturnahe Spiel- und Pausenplatz bietet als Bewegungslandschaft die Möglichkeit, dass die Kinder ihre eigenen Bewegungsbaustellen gestalten und positive Erfahrungen sammeln können. Er wird damit der grossen Heterogenität der Kinder bzgl. Entwicklungsstand gerecht.
- Er ermöglicht bewegtes Lernen, bei dem die Schülerinnen und Schüler die Lerninhalte durch Erleben, Denken und Handeln erfahren und Zusammenhänge erkennen.
- Durch positive Selbstwirksamkeitserfahrungen wächst die Zuversicht, künftige Herausforderungen bewältigen zu können.
- Die durch vielseitige Bewegungserfahrungen erlebten Erfolge und Misserfolge fördern die Risikokompetenz.